NIZA Chemnitz,

Kulturhauptstadt Europas

April 2025 

Fire in the open

Kulturgut Volksfest; ein Fluchttier ziert die Schießbude. Hebe Dein Gewehr u hol Dir den Hauptgewinn! Mikroskopisch kleine Welten die Oliver Zabel als Pendant zu antiquierten Streichholzschachtel-Lithografien entwickelt. 

Der ehemalige Exportschlager aus der Riesaer Streichholzschachtelfabrik; Bengal Matches „Fire in the Open“ wird zum Freischußvergnügen in einer Schießbude.

Das Rechtsverständnis wird in aller Einvernehmen aufgehoben, der Bolzen steht allen frei, Kinder oder selbst der letzte Pazifist versucht sich bei der Hasenjagt, versucht sich die Rose, den Teddy oder wie bei NIZA den Karl Marx zu „er-schießen“.  Die Dioramen docken an die traditionelle Erzgebirgische Volkskunst der Ergebirgsminiaturen an, 

in dem 8x3 Meter hohen Mural bekommen die Streichholzwelten mit den 2,5 cm kleinen Figuren allerdings in der Übersetzung etwas von der Verzerrung, wie wir sie von Francis Bacon kennen; Schrägheiten kommen zum Ausdruck.  Vergossenes und vermalte Figuren, in der Makroübersetzung werden Fehler und Gusslöcher gleichwertig zur Geschichte präsentiert und zum eigenen Ausdruck der Geschichte, die sich im bunten Treiben der Stadt zurück-integriert.

Mural: NIZA //Text: Daniela Hilde T. Nickau

ARTSPRING 
3.&4.Mai 2025

„Nur eine U-Bahnstation entfernt“
so macht das NIZA Kollektiv beim
Art Spring den frühlingshaften Sprung von der oberen Schönhauser Allee bis zu Konnopke's.
Mit einem Mural am Espresso House, Schönhauser Allee 116, 10439 Berlin u Streichholzschachtel-Objekten zukünftiger Wandbilder, ausgestellt im legendären Konnopkes, Schönhauser Allee 42, 10435 Berlin(direkt unter dem denkmalgeschützten Hochbahnviadukt Eberswalder Str. 
das vom schwedischen Architekten Alfred Grenander errichtet wurde).

NIZA

goes Konnopke

Art-Spring setzt mit dem diesjährigen Titel [ˈapɡəˌfakt] seinen Spot auf die diversen heruntergekommenen Verhältnisse des Kultbewußtseins, auch des Staates; denn der Staat zieht sich zurück, setzt die Kulturschaffenden in die Schranken, aber wer,  wenn nicht die Kunst, schafft das Match mit Mr. App-gefaked/Abgefuckt?! In voller Montur und den schönsten Anzügen von Herr Von Eden ziehen wir; 
Der Abgesandte des Maharadschas aus Indien in Japan; Malte Nickau! 
Der Schachtelmann Oliver Zabel 
u meine Wenigkeit; Daniela Hilde T.Nickau

Unter das wunderschöne U-Bahnviadukt, zu Konnopke’s Imbiß. 
Wenn Kulturhäuser verwaisen, wenn alles spart, setzt NIZA Licht aufs Inside-Out, neue Kunsthäuser; statt Museen u Galerien findet ihr uns auf der Straße.

Mural: NIZA //Text: Daniela Hilde T. Nickau

Path of light be blessed / 

Pfad des Lichts sei gesegnet 


Das Buch "Der Milchstrassenmann"

von Jürgen Müller Popken, Illustrationen von Daniela Hilde T. Nickau

Die Geschichte von der Milchstraße ist eine Gesundheitsgeschichte. Oft ist es so, dass es jemandem nicht gut geht, oder sogar richtig schlecht und dann kommt so eine Geschichte um die Ecke. Man erlebt etwas, was Menschen normalerweise nicht erleben. Und es ist so, als würde man selbst durch eine Geschichte hindurchgehen. Und wenn man aus ihr wieder heraus kommt, hat man sich selber total verändert.
Menschen können sich durch Geschichten dermaßen verändern, wie kein Anderer jemals geglaubt hätte. Sowas geschieht allerdings nur jenen, die auch an Geschichten glauben.

Es gibt viele Menschen, denen muss eine Geschichte erst einmal passieren, bevor sie wahr werden kann. Wie hier!

https://www.amazon.de/Milchstrassenmann-J%C3%BCrgen-M%C3%BCller-Popken-Bilder-Daniela/dp/3750401160


Die Lesungen der "Geständnisse"


Geständnisse
Banale Strategien. Ermöglichen die Bewältigung unseres Alltags. Und
 fügen niemandem Schaden zu. Außer uns selbst.
 Wenn ES und ÜBER-ICH in Konflikt geraten. Bleiben Schuldgefühle.
 Es ist bloß in unserem Kopf.
 Ge·ständ·nis
 /Gestä́ndnis/
 Substantiv, Neutrum [das]
 1. Erklärung, mit der man eine Schuld zugibt
 falsch, voll, umfangreich, intim, umfassend
 Worum soll es gehen?
 - Auseinandersetzung mit den energieraubenden und kräftezehrenden
 Gedanken und Bewertung des Selbst.
 - Keine krassen Geständnisse – sondern Banales, Alltägliches, das uns
 umtreibt, wofür wir uns ganz heimlich schämen.
 - Teilen und feststellen, wir sind damit nicht allein.
 - Augenzwinkernd.
 - Keine Straftaten.
 Was ist Dein Part?
 - Bereite 3 Texte vor und biete dem Publikum drei Geständnisse an. Das
 Publikum wählt das Lesegeständnis per Handzeichen. (Es besteht die
 Möglichkeit mit dieser „Regel“ kreativ umzugehen…)
 - Wir planen vage einmal pro Jahr ein Heft mit allen Geständnissen
 herauszugeben. Wenn Du mit der Verwendung deiner Texte
 einverstanden bist.
 - Lesezeit pro Text: 10 bis maximal 20 Minuten
 - Überlege dir gerne, wie du am Abend vorgestellt werden möchtest,
 was über dich preisgegeben werden darf. Nur der Name oder gar
 nichts, oder…?


 
[email protected] 

  • d.thomsen.nickau // a.wil


Das Bild "Nina"


Wandbild, Hopeful, Kristiansand, Norwegen, 2o19
von Malte, Daniela, Jakoba und Erland Nickau


https://magasinetkunst.no/2020/03/03/den-stolte-triste-vokteren/



Wandbilder als Denkmal & Portraits als Erinnerung


Mache 

Freundlichkeit zur Norm im 

Das Urlaub

Die Geste der Freundlichkeit kostet nichts, 
dabei bereichert sie oft gleichzeitig unsere eigene Umgebung. 
Jemanden eine Tür aufhalten, ein Dankeschön, eine Wertschätzung,  ein Lächeln, ein ehrliches Kompliment bringt auch die eigenen Glückshormone in Gang!